WB Vortrags- und Tages-Workshop Programm 2021

Jetzt buchen: Die Vorträge & Tages-Workshops 2021 von und mit Prof. P. Bienert

Wenn Sie Prof. Peter Bienert schon immer mal live erleben wollten. Oder wenn Sie selbst ausprobieren möchten, was unsere Philosophie und Arbeitsweise bei whiteorblack so einzigartig macht, dann haben Sie jetzt zwei Gelegenheiten:

1) WB Vorträge 2021

Durchblick, Optimismus und gute Führung – das wird 2021 mehr denn je gebraucht und deshalb fokussiert Prof. Bienert in seinem neuen freien Vortragsprogramm auf Leadership, Customer Centricity oder die Konsequenzen aus Corona.

Die WB-Vortragsthemen 2021 im Einzelnen:

  • Bruce Willis und das Einhorn – Das zeitgemäße Führungsbild zwischen Regiment und Freiheit, Struktur und Vielfalt, Ergebnis und Erlebnis, Jung und Alt.
  • Die Corporate Champions League oder: Warum der FC Bayern nicht immer gewinnen kann – Das Verständnis von Marktwirtschaft, Wettbewerb, Erfolg und Marke im postfaktischen Zeitalter.
  • Hallo??? Ist da wer??? Die bittere Wahrheit über Customer Centricity – Wenn der Kunde allein im Servicecenter steht… Beispiele aus 20 Jahren Gummistiefelmentalität. Oder: Warum ein Bahnvorstand regelmäßig Bahn fahren und ein Versicherungschef regelmäßig auf seiner Hotline anrufen sollte.
  • Purpose und Porsche – Warum Porsche eigentlich keine Autos baut: Die Genetik hinter Erfolg und Fehlschlag von Marken und Unternehmen.
  • Game Changer oder Trendverstärker: Was bleibt von Corona? – Wie disruptive Prozesse und Ereignisse die Wahrnehmung und Entwicklung von wirtschaftlichen und unternehmerischen Betriebssystemen beeinflussen.
  • Big Dishes und Big Data – Warum die Geschirrspülmaschine mehr zum Glück der Menschheit beigetragen hat als der Computer.
  • Vorsicht, Perfektionsfalle! – Warum Effizienz und Prozessoptimierung ihre Blütezeit hinter sich haben. Oder: Warum wir weniger Management und mehr Leadership brauchen.

Alle Vorträge mit F&A-Runde. Alle Vorträge sind als Präsenzformate angelegt, können aber im Bedarfsfall (z.B. COVID19-bedingt) auch als Webinar gebucht werden.

Hier können Sie die Themenliste WB Vorträge 2021 herunterladen und ausdrucken

2) WB Tages-Workshops 2021

Die WB Tages-Workshops sind ein Team-Format der WB Leadership School für bis zu 25 Teilnehmer. In den Tages-Workshops schaffen Sie in Ihrem Führungsteam ein grundlegendes Verständnis zu Leadership-Herausforderungen in Ihrem Unternehmen. Fokusthemen: Führungsbild im Konflikt, Executive Agile und Post-Corona Leadership.

Die WB Workshop-Themen 2021 im Einzelnen:

  • Zwischen Patriarchat und Sozialromantik – Das Führungsbild Ihrer Organisation im Konflikt zwischen wünschenswert und wirksam, playful und perfect, jung und alt: Hindernisse, Erwartungen, Stellschrauben.
  • Executive Agile – Den Unterschied zwischen agilem Führen und agilem Handeln verstehen: Wie Sie Agilität wirksam in Ihr Unternehmen und Ihre Führung bringen.
  • Post-Corona: Heute, morgen, übermorgen – Gemeinsam ein belastbares Bild der Zukunftslandschaft nach Corona für Ihr Unternehmen, Ihre Kunden, die Gesellschaft entwickeln.

Maximal 25 Teilnehmer. Dieses Team-Format kann nur als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Auf Anfrage kann ggf. auch ein Tages-Workshop zu Ihrem individuellen Thema durchgeführt werden.

Hier können Sie die Themenliste WB Vorträge 2021 herunterladen und ausdrucken.

Weitere Informationen und Buchung: Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an unter +49 1573 6134035.



    Die WB Leadership School - Zyklus 1 & 2 / 2021

    Die WB Leadership School 2021

    2021 im neuen flexiblen Format:

    Wir haben die Zeit im Lockdown genutzt und die WB Leadership School noch flexibler und digitaler konzipiert, um Führungskräfte-Teams größtmöglichen Freiraum bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung im Kontext bekannter und unbekannter wirtschaftlicher, unternehmerischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu geben.

    Die WB Leadership School besteht aus drei Teilen :

    • Teil 1: Personal Leadership – Selbstführung: 1 : 1
    • Teil 2: Team Leadership – Direkte Führung – 1 : n
    • Teil 3: Corporate Leadership – Indirekte & instrumentelle Führung – 1 : ∞

    Jeder der drei Teile ist eine Kombination von sechs Modulen in einer Mischung aus Präsenz- und Online-Live-Formaten über einen Zeitraum von drei Monaten. Für Ausnahmesituationen (z.B. Lockdown) hat Whiteorblack kontaktfreie Alternativformate für die Präsenz-Module entwickelt.

    Termine WB Leadership School 2021

    2021 starten wir zwei neue WB Leadership School Zyklen:

    WB Leadership School Zyklus 1/2021:

    Teil 1 Personal Leadership (23. März bis 24. Juni 2021)

    • Start-Veranstaltung (1,5 Tage): 23. – 24. März 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)
    • 4 Vorlesungs- und Online-Module, jeweils in KW 15, 17, 19 und 23
    • Ende-Veranstaltung (2,5 Tage): 22.- bis 24. Juni 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)

    Teil 2 Team Leadership (21. September bis 8. Dezember 2021)

    • Start-Veranstaltung (1,5 Tage): 21. – 22. September 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)
    • 4 Vorlesungs- und Online-Module, jeweils in KW 40, 43, 45 und 46
    • Ende-Veranstaltung (2,5 Tage): 6.- bis 8. Dezember 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)

    Teil 3 Corporate Leadership im 1. HJ 2022

     

    WB Leadership School Zyklus 2/2021:

    Teil 1 Personal Leadership (23. September bis 10. Dezember 2021)

    • Start-Veranstaltung (1,5 Tage): 23. – 24. September 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)
    • 4 Vorlesungs- und Online-Module, jeweils in KW 40, 43, 45 und 46
    • Ende-Veranstaltung (2,5 Tage): 8.- bis 10. Dezember 2021 (Präsenzveranstaltung, bei Lockdown Alternativ-Format)

    Teil 2 Team Leadership im 1. HJ 2022, Teil 3 Corporate Leadership im 2. HJ 2022

     

    Ablauf

    • Die WB Leadership School hat 3 Teile (Personal Leadership, Team Leadership und Corporate Leadership). Jeder Teil besteht aus sechs Bausteinen über einen Zeitraum von jeweils insgesamt 3 Monaten.
    • Die WB Leadership School ist als kombiniertes Lehr-, Entwicklungs- und Erlebnisformat für Führungsteams von maximal 15 Personen konzipiert.
    • Jeder WB Leadership School-Zyklus beginnt mit einem 1,5-tägigen Präsenz-Modul und endet mit einem 2,5-tägigen Präsenz-Modul. Für Ausnahmesituationen (z.B. Lockdown) hat Whiteorblack kontaktfreie Alternativformate für die Präsenz-Module entwickelt.
    • Zwischen den beiden Präsenzveranstaltungen finden in ca. 2-wöchigem Abstand jeweils vier 1,5-tägige Online-Workshops statt. Der Online-Workshop besteht aus Live-Vorlesungen mit Prof. Peter Bienert, Gruppenübungen und Reviews zur Vertiefung und Umsetzung der erarbeiteten Inhalte.
    • Nach erfolgreichem Abschluss der WB Leadership School erhalten die Führungskräfte ein Ausbildungszertifikat und können Mitglied im WB Alumni-Programm werden.
    • Die WB Leadership School ist ein geschlossenes Format und kann nur im Team gebucht werden. Jeder der 3 Teile (Personal Leadership, Team Leadership und Corporate Leadership) kann einzeln gebucht werden.
    • ie WB Leadership School kann in einen laufenden Veränderungs- und Entwicklungsprozess des Unternehmens integriert oder mit einem laufenden Projekt als Anwendungsmuster verbunden werden.

     

    Weitere Informationen und Buchung: Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an unter +49 1573 6134035.



      Die WB Königsschmiede - Zyklus 1 & 2 / 2021

      Die WB Königsschmiede 2021

      2021 im neuen Format:

      Belastbar planen, steuern, wachsen – auch und insbesondere in Krisenzeiten.

      Wir haben das Format der WB Königgschmiede noch flexibler gestaltet und dennoch den außergewöhnlichen Erlebnis- und Präsenzcharakter, der ein Alleinstellungsmerkmal dieses Formats ist, erhalten und weiter entwickelt: Zusätzlich zu den drei Präsenzveranstaltungen von (je nach Gruppengröße) jeweils 2,5 bis 3 Tagen Dauer über einen Zeitraum von insgesamt 6 bis 9 Monaten, finden zwischen den Präsenzveranstaltungen persönliche Betreuung und Online-Formate statt.

      In diesem Jahr bieten wir mehrere Wahltermine für WB Königsschmieden an.

      Wahltermine WB Königsschmiede 2021

      • KW 16 (zwischen 19. und 25. April)
      • KW 18 (zwischen 3. und 9. Mai)
      • KW 20 (zwischen 17. und 25. Mai)
      • KW 24 (zwischen 14. und 20. Juni)
      • KW 26 (zwischen 28. Juni und 4. Juli)
      • KW 37 (zwischen 13. und 19. September)
      • KW 46 (zwischen 15. und 21. November)
      • KW 48 (zwischen 29. November und 4. Dezember)

      Ablauf

      • Ein WB Königsschmieden-Zyklus besteht aus drei Präsenzveranstaltungen von jeweils 2,5 Tagen über einen Zeitraum von insgesamt 6 bis 9 Monaten. Zwischen den Präsenzveranstaltungen finden Online-Workshops zur Vertiefung und Umsetzung der erarbeiteten Inhalte statt.
      • Die WB Königsschmiede ist als Entwicklungsprozess für Führungsteams von maximal 15 (in Ausnahmefällen bis zu 20) Personen konzipiert. Das Format wird grundsätzlich von den drei Gründern der Schmiede selbst durchgeführt.
      • Der Kern der WB Königsschmiede ist  die Arbeit an individuellen und gemeinsamen Denk- und Handlungsmustern, die dem vollen Potential des Teams im Wege stehen.
      • Zusätzlich zu den erprobten und eigenentwickelten Elementen und Methoden der WB Königsschmiede (z.B. WB Story Room) arbeiten wir mit gemeinsamen und überraschenden Outdoor-Erlebnis-Elementen.
      • Die erste Veranstaltung ist frei und einzeln buchbar. Entscheidet sich das Team für die Durchführung des kompletten Zyklus, werden die beiden weiteren Veranstaltungen im Block gebucht.
      • Für breitere inhaltliche Schwerpunkte kann die WB Königsschmiede mit anderen WB- oder externen Angeboten kombiniert oder parallel zu den Beratungsprozessen Dritter eingesetzt werden, um das Team als „Epizentrum“ der Veränderung zu stärken und zu entwickeln.

      Weitere Informationen und Buchung, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an unter +49 1573 6134035.



        2021 - mach was draus!

        2021 - mach was draus!

        von Ulrike Bienert-Loy 

        Nach wie vor halten die Einschränkungen und Unabwägbarkeiten im Zuge der COVID 19-Pandemie unser Land im Griff. Ob Großprojekte, Produkt-Launches, Sales-Maßnahmen, Messeteilnahmen, Urlaubsbuchung – Planen ist schwierig wie selten zuvor.

        Wir bei whiteorblack wollen versuchen, mit unseren Kunden zusammen das Beste daraus zu machen:

        Ja, es ist schwierig, jetzt Präsenzveranstaltungen für WB Königsschmiede und WB Leadership School zu planen. Aber nicht unmöglich.

        Wir haben ab April/Mai Hotels gebucht, Termine für mögliche WB Königsschmieden bis zum Jahresende festgelegt und Hybrid-Formate entwickelt.

        Unabhängig von der COVID 19-Entwicklung werden wir die WB Leadership School künftig immer als Hybridformat anbieten: 2 Präsenzbausteine zu Beginn und Ende, sowie 4 virtuelle Bausteine dazwischen.

        Mit Blick auf den möglichen Jahresverlauf sind wir vorbereitet, die beiden Präsenzbausteine gegebenenfalls virtuell durchzuführen, falls die Umstände dies erfordern. Die WB Leadership School wird also in jedem Fall stattfinden, Teil 1 (Personal Leadership) im HJ1 ab März und ein zweites Mal im HJ2 ab Mitte September, Teil 2 (Team Leadership) im HJ2 ab Ende September (genaue Termine auf der Programm-Seite unserer Webpage).

        Parallel haben wir die Zeit genutzt, um das Format der WB Leadership School noch flexibler zu gestalten, damit Führungsteams Lernen, Beruf, Privates und Freizeit nahtlos in ihr Leben integrieren können. Auch und gerade, wenn dies schwieriger denn je erscheint.

        Unser 2021 Whiteorblack Programm ist eine Einladung: Jetzt ist die Zeit, nicht einfach nur an eine bessere Zukunft zu glauben. Sondern Sie aktiv zu gestalten.

        In der WB Königsschmiede und der WB Leadership School unterstützen und begleiten wir Sie dabei.

        Auf unserer Webpage präsentieren wir Ihnen Inhalte und Formate. Im Bereich Programm finden Sie die aktuellen Termine.

        Wir freuen uns auf Sie,

        Ihr Prof. Peter Bienert und das ganze WB Team


        Pessimismus ist eine Illusion

        Danke Leute ! - ein Plädoyer für Optimismus

        von Peter Bienert 

        Liebe Freunde und Bekannte, liebe Kunden, liebe „Contacts“, liebe „Follower“ bzw. liebe „ganz normale“ Menschen….

        Was für ein Geschrei war das: So schrecklich sei das Jahr 2020 gewesen. So unverständlich oder falsch manche Maßnahme. So anders die „wahre“ Wahrheit. 

        Hat Pessimismus damit endgültig die Oberhand gewonnen?

        Lassen Sie uns mal eine andere Weltsicht versuchen. Eine, die vor Unvollkommenheiten und Fehlern nicht die Augen verschließt. Die aber auch die Taten und den bewiesenen Einfallsreichtum bei der Lösung von Problemen nicht einfach ignoriert.

        Ich jedenfalls habe 2020 mehr Menschen wachsen als verzweifeln sehen. Wie fast immer, wenn mal wieder der angebliche Weltuntergang droht, war im direkten Kontakt mit Menschen davon weniger zu spüren, als beim Blättern durch Newsfeeds und Zeitungen. 

        Gewiss: Wir hätten manches besser machen können, wir könnten auch ganz aktuell andere, womöglich bessere Strategien verfolgen. Wir werden aber, egal welche Strategie wir auch immer wählen, jedesmal am Ende mehr wissen als am Anfang und oft von der fehlenden Perfektion unserer Pläne und Taten enttäuscht sein.

        Daher diese Einladung:

        Im Moment der Wahrheit treffen Plan und Realität ganz anders aufeinander als in der schönen Theorie beim Schreiben eines Buchs oder eines Blogs.

        Wenn wir handeln, wenn wir tatsächlich Entscheidungen treffen, kondensiert in einem einzigen Moment der Variantenreichtum verschiedener potentieller Möglichkeiten in die EINE unwiderrufliche Realität. Dieser Moment übersetzt die Möglichkeit von potentiellem Ruhm und möglicher Niederlage in die tatsächliche Konsequenz von richtig oder falsch.

        Wer sich dem tat-sächlich stellt, verdient unseren Respekt. Gerade deshalb, weil er oder sie gerade in einer Krise auch nicht mehr weiß, auch keine vollständigeren Informationen hat, als wir selbst.

        Wer jemals in kritischen Situationen auf Basis unvollständiger Informationen eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen für sich und andere, für deren Vermögen, Gesundheit und Existenz getroffen hat, weiß wovon ich spreche. 

        Unabhängig davon gilt eine ganz einfache Überlegung: Wenn ich mir wünsche, mit meinen persönlichen Problemen und Wünschen von der nächsthöheren „Ebene“ in Unternehmen oder Politik ernst genommen und verstanden zu werden, dort auf einen Menschen zu treffen, der sich in meine Schuhe versetzt, dann tue ich gut daran, dieses Gegenüber und dessen besondere Situation auf die gleiche Weise zu respektieren.

        Als Grundbestandteil unseres Menschenbildes gilt schließlich, niemanden aufgrund seiner Herkunft oder Rolle schlechter zu stellen oder zu behandeln. Wenn wir das also von jedem Vorstandsvorsitzenden, von jeder Bundeskanzlerin in ihrem Umgang mit allen Menschen einfordern, dann gilt es auch umgekehrt für uns alle im Umgang mit diesen Führungskräften. 

        Dabei sollten wir uns stets daran erinnern, dass es widersinnig ist, die wachsende Größe der übernommenen Verantwortung mit wachsendem Anspruch an Fehlerfreiheit zu verbinden. Niemand erhält gottesgleiche Fähigkeiten, nur weil er CEO oder Ministerin wird.

        Deshalb will ich heute „Danke!“ sagen, als einer, der selbst nach bald 60 Jahren Leben und nach mehr als 30 Jahren Führungskraft zum Begleiter von Führungskräften geworden ist, der inzwischen mehr schreibt und begleitet als tat-sächlich entscheidet. Einer, der das Gefühl von Verantwortung, Risiko und auch dem ab und an unvermeidlichen eigenen Scheitern nicht vergessen hat. 

        Ich bedanke mich bei all jenen von Euch und Ihnen, die täglich tat-sächlich handeln.
        Ich bedanke mich bei Ihnen allen, auch wenn ich Sie nicht kenne und Sie gar nicht auf Linked-In oder sonstwo registriert sind, auch wenn Sie das weder lesen noch es mir mit einem „Like“ vergelten können.

        Wer immer sich diesem Risiko des tat-sächlichen Tuns stellt, muss ein Optimist sein.

        Klar können Sie jetzt behaupten, dass auch Optimismus eine reine Illusion ist, können wir doch den Ausgang der Dinge bei komplexen Problemen nie mit Sicherheit vorhersagen. Schon richtig. Aber ich persönlich halte Pessimismus für eine gefährliche und Optimismus für eine nützliche Illusion. Denn der Mindset, dass sich das Problem ohnehin nicht lösen lässt, demotiviert, hält womöglich ganz vom Versuch ab, das Problem lösen zu wollen.

        Für alle, die sich lieber für den Optimismus entscheiden gilt jedoch: Vorsicht vor „Pippi Langstrumpf“-Optimismus nach der Devise „Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Nichts wird allein dadurch Realität, dass wir es für richtig oder fair halten, dass wir es ganz dolle wollen und es für die einzige und beste Lösung für Weltfrieden halten.

        Was wir brauchen sind rationale Optimisten, die sich den emotionalen Aspekten aller unserer Handlungen und Erfahrungen öffnen und bewusst sind, ohne Opfer davon zu werden. Die handlungsfähig sind im Angesicht der Gewissheit, dass auch das beste eigene Konzept niemals 100% richtig sein kann. Und die deshalb auch allen anderen gegenüber diese Einsicht walten lassen.

        Das ist auch für mich leichter geschrieben als getan ;o)

        Aber es ist ein Leitbild.

        Ich habe 2020 mit Begeisterung meine Kunden bei der einfallsreichen Bewältigung der Krise erlebt. Es hat mir und uns grosse Freude bereitet, sie zu begleiten. Beim Wachsen und bei der Gestaltung der Zukunft, persönlich wie auch unternehmerisch. Und das tun wir bei WhiteorBlack auch weiterhin, unverwüstlich optimistisch. Wir lernen dabei genauso soviel, wie wir beitragen.

        Kann es einen cooleren Job geben?

        Bleibt/bleiben Sie alle gesund!
        Und behaltet Euren/behalten Sie Ihren rationalen Optimismus!

        Frohes Neues

        Peter Bienert und das Team von WhiteorBlack


        Kachel1

        wir machen Führungskräfte-Arbeit mit der Leidenschaft unserer eigenen Erfahrung als Führungskräfte und Unternehmer.

        weil wir nicht wirklich jenes Angebot finden konnten, das wir selbst gerne besucht oder zu dem wir unsere Mitarbeiter gerne motiviert hätten, beschlossen wir am Ende, dieses Programm selbst zu schaffen……

        Wenn Sie sich für weitere Informationen zu unserer Denkweise und Mission interessieren, ist HIER ein guter Startpunkt für Ihre weitere Reise durch diese Site

        Wenn Sie wissen wollen, welche Produkte wir anbieten, dann werden sie hoffentlich zum Thema Führungskräfte HIER, zum Thema Eigentümer und Unternehmer HIER fündig

        Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm und aktuelle Termine finden Sie HIER


        Bruce Willis und das Einhorn

        Bruce Willis und das Einhorn

        Widersprüche zeitgemäßer Führung

        von Peter Bienert 

        Nehmen Sie kurz Platz auf einem Logenplatz im Konzertsaal. Gedämpftes Licht, freudige Erwartung, raschelnde Abendkleider. Noch herrscht im Orchestergraben die Kakophonie unkoordiniert blökender Instrumente auf der Suche nach einem gemeinsamen Ton. Dann verlöschen die Lichter, der Lärm verstummt. Aus dem Nichts füllt das harmonische Zusammenwirken der plötzlich aufeinander abgestimmten Instrumente den Raum. Im Schwall der Emotionen wischt sich der abgebrühte Executive verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel.

        Das, liebe LeserInnen und Leader, ist Führung: Die Fähigkeit, einen Raum zu schaffen, eine Richtungsvorgabe, in der aus individuellem Talent und der Vielfalt von Potenzialen und Instrumenten ein großartiges gemeinsames Ganzes entsteht.

        Führung ist nicht die Verwaltung von Gleichförmigkeit zum Normalen, sondern die Orchestration von Verschiedenheit zum Besonderen. Ihr Resultat ist nicht die möglichst genaue Reproduktion von Vorgaben. Denn es ist immer die Musik, die uns tanzen lässt, nicht die Partitur….

        Denken Sie bei der nächsten Diskussion über Prozesse und Methoden an das Bild von Menschen, die mit Wachs in den Ohren und Notenblättern in der Hand versuchen, sich im Rhythmus der dort aufgeschriebenen Töne zu bewegen. Und verzweifelt nach einem Groove suchen. Und nach guter Laune.

        Darin steckt der ganze Widerspruch moderner Führung. 

        Zwei gegenläufige Trends, zwei polarisierende Optimierungsziele:

        Hier der Automat, die perfekte Reproduktion der Prozesse, Vorhersagbarkeit und Planung, Qualität und exakte Reproduktion. Das Unternehmen als ein Automat, der auf Erfolg und Rendite programmiert ist, der seine Prognosen einhält und immer den einen, den idealen, den optimalen Weg verfolgt. 

        Der Mensch ist aus dieser Perspektive in seiner Unvollkommenheit ein Hindernis, nicht schnell genug für 300 Mails am Tag, unvorhersagbar und launisch. Er benötigt eine Mittagspause, Grünpflanzen im Büro und will schlimmstenfalls einen Betriebsrat. Dem kann man nur mit harter Hand begegnen.

        Dort das Idealbild uneingeschränkter Entfaltung. Konfliktfreier Umgang der Mitarbeiter, Meditationsräume, Freiheiten. Nichts Normatives soll das Individuum einschränken. Kreativität und Design Thinking bestimmen den Arbeitsalltag, das Unternehmen ist ein Spielplatz mit Bällebad und Smoothie Maker, eine kuschelige Umarmung aller Kunden, Partner und Mitarbeiter, ein Hort gewaltfreier Kommunikation. 

        Der Mensch ist aus dieser Perspektive eine von sanftmütigen Idealen geprägte, schutzbedürftige Existenz. Er benötigt ein Biotop ohne Vorschriften und Zwänge.

        Für Führung und Leadership gilt: 

        Beides gleichzeitig, bitte! 

        Die moderne Führungskraft ist wie Bruce Willis mit einer Knarre in der Hand, allerdings verkleidet als rosa Einhorn. Ich hoffe, dieses Bild bringt ihr Kopfkino in Bewegung. Oder, wenn Ihnen das lieber ist: Es geht auch ein süßes Glitzer-Einhorn, das eine AK47 schwenkt. Beides erlaubt.

        Wie damit umgehen? Widersprüchliche Ziele sind nichts Neues in der Führung: 

        „Leadership ist die Fähigkeit zur Richtung im Angesicht von Fragestellungen ohne eindeutig richtig oder falsche Antworten“ (whiteorblack – Programm)

        Gäbe es im Unternehmen ausschließlich Fragen, die sich mit Weiß oder Schwarz beantworten ließen, bräuchte es keine Führung, sondern einen Automaten. Dann sähen auch alle Produkte immer gleich aus, nämlich wie die eine eindeutige und ideale Lösung des Problems. Dann könnten wir tatsächlich nach nackten Partituren tanzen, nach linearen Prozessen leben und handeln. 

        Es wäre das Ende der Musik.

        Wir bei whiteorblack stehen hinter Führungskräften, die sich der Widersprüchlichkeit stellen, die mit unscharfen Anworträumen verbunden sind. Wir helfen Menschen in Verantwortung, diese Widersprüchlichkeiten nicht mit pauschalen Idealbildern und polarisierenden „One-Fits-All“ – Konzepten beantworten zu wollen. Kurz: Wir arbeiten mit Menschen, die eine Leidenschaft für Leadership haben.

        whiteorblack – Fortbildung für Leader mit Leidenschaft

        Mit unserer eigenen Erfahrung verdichten wir in der Leadership School das Sammelsurium von Fortbildungskatalogen auf im Einsatz brauchbare Kernkonzepte aktueller und erprobter Methoden und Modelle. Wir überfluten unsere Kunden nicht mit einer Masse von Idealbildern, sondern mit einem kompakten Kern an Wirksamkeit.

        Keine Methode funktioniert ohne Haltung. Lesen ist immer einfacher als Verstehen. Und Verstehen ist immer einfacher als Handeln.  Wie Musik ist auch das eben keine Frage von Papier und Methode. 

        Wissen muss erst Verständnis, Werte müssen erst Verhalten und beides muss zu aktiver Handlung werden. Das erfordert die Arbeit an der Verhaltensfolklore. Das funktioniert nur mit Erlebnissen und Praxis. Das machen wir für Führungsteams und Führungskräfte in den Veranstaltungen der Königsschmiede erlebbar. Wir begeben uns ins Zentrum der Verhaltensfolklore. Wir stellen unseren Teilnehmern nicht nur Fragen, wir entwickeln mit Ihnen Antworten. Wir erzählen nicht jedem Einzelnen, wie es sein könnte oder sollte, sondern schaffen ein Team, in dem es tatsächlich IST.

        Das alles geht nicht ohne Bezug zur Realität. Seminar bleibt Seminar, Arbeitswirklichkeit bleibt Arbeitswirklichkeit. Das gilt für uns wie für unsere Kunden. 

        Sie werden bei whiteorblack niemals einem unserer Partner gegenüberstehen, der im betroffenen Arbeitsfeld nicht selbst als Führungskraft arbeitet oder langjährig gearbeitet hat. Wir bleiben am Puls dieser Realität, weil wir nicht nur Seminare und Schulungen anbieten, sondern uns auch in die reale Problemsituation unserer Kunden begeben.

        Wir begleiten Führungskräfte als Executive Guides und Counsels auf besonders anspruchsvollen Streckenabschnitten. Wir stehen dabei auf Wunsch nicht nur hinter, sondern neben unserem Kunden und übernehmen bei Bedarf auch aktiv Aufgabenbereiche.

        Wir begleiten Unternehmen bei komplexen Veränderungsprozessen und Projekten in Form einer koordinierenden „Schwungscheibe“ für alle Aspekte des Vorhabens. Die Methode des Story/War Room bündelt in einer kompakten und agilen Weise alle Stakeholder Ihres Vorhabens und deren Interessen in einer gemeinsamen Sprache und Methode. Wir moderieren und begleiten diesen Prozess, wir schützen Ihr Projektziel und bilden im Zuge Ihr eigenes Personal in dieser innovativen Methode aus, die sich durch eine Beschleunigung von Entscheidungs- und Designprozessen und eine Verkürzung und Vereinfachung der Berichtswege auszeichnet.

        Probieren Sie es aus! – Wir freuen uns auf Sie!


        Alm_Klassik 2020

        Impressionen von der Führungskräfte-Alm

        Außergewöhnliche Auszeit für außergewöhnliche Leader!

        Um aus dem Hamsterrad ausbrechen zu können, müssen Sie es erstmal anhalten!

        Das Format der WB Führungskräfte-Alm schafft ganz bewusst Raum für

        • Evaluation und Neukalibrierung Ihrer persönlichen Commitments
        • Erleben Ihres Kerns, der so viel mehr ist als die Summe äußerer Ansprüche aus Job und Familie
        • Schöpfen neuer Kraft und Motivation

        Zielgruppe sind Menschen, die führen, die täglich begeistern, Richtung und Entwicklung geben und für sich und andere echte Werthaltigkeit schaffen wollen.

        Die WB Führungskräfte-Alm ist ein Format der WB Königsschmiede, getragen von der Erfahrung der Gründer aus eigener erfolgreicher Arbeit als Unternehmer, Führungskraft und Counsel.

        Achtung: Weil wahre Erlebnisse nicht auf der Couch, im Büro oder auf der Flipchart passieren, ist die WB Führungskräfte-Alm kein Event mit Speisesaal, Sauna und Tagungsraum:
        Kein Luxus, keine Pumps, keine Krawatten, keine Vorträge, kein Handy-Empfang.

        Stattdessen nehmen wir Sie mit hinauf auf die Alm, mit Holzofen und Selbstversorgung. Auf 2.000m bieten wir eine königliche Erfahrung für Menschen, die führen. Mit Anstrengung und Herausforderungen, mit Ruhe und Begegnungen auf Augenhöhe, für die Rückkehr zum Wesentlichen: Freude und Fülle statt Spaß und volles Programm. Es wird geschwitzt und gearbeitet, manchmal auch gelitten, am Ende aber immer gelacht und gefeiert.

        Maximal 5 TeilnehmerInnen, professionell betreut vom Königsschmiede-Team incl. Outdoor-Trainer.
        Nächste Termine in Vorbereitung – Ende September / Anfang Oktober 2021 – jetzt vormerken !

         


        Kontaktformular


          Agilität eigentlich ganz einfach

          Agilität: Eigentlich ganz einfach, aber......

          von Peter Bienert 

          Die moderne Geschäftswelt ist kein Badezimmer, das alle 20 Jahre grundlegend renoviert werden muss. Ein Bad plant man in Ruhe und nimmt in Kauf, mehrere Wochen im Baubetrieb leben und auf Duschbäder verzichten zu müssen. Und danach geht es zurück in den Regelbetrieb. 

          Im Unternehmen funktioniert das nicht.  Hier müssen wir Prozesse parallel ausführen und zugleich verändern und optimieren. Wir müssen lernen, ständig auf Basis unvollständiger Informationen zu entscheiden.

          Das ist Agilität….

          Eigentlich ganz einfach, oder?

          Leider aber ist das Zeitalter agiler Unternehmensideale zugleich das Zeitalter digitaler Informationsflut. Was uns bei Agilität hemmt, ist der Glaube, Menschen und Organisationen würden besser entscheiden, je mehr Informationen und Daten sie zur Verfügung hätten. Nicht selten verbirgt sich dahinter die ganz menschliche und oft unbewusste Feigheit vor Entscheidung, die Hoffnung, das fortlaufende Weitersammeln zusätzlicher Informationen irgendwo im Datenstrom liefere irgendwann die „sichere Antwort“.

          Soll jedoch wahrhaft unbekanntes Terrain erobert werden, zu dem vorhergehende Erfahrungswerte fehlen, wird die Belastbarkeit „vorher“ gefundener Antworten auf das „Unbekannte“ verschwindend klein.

          In einem solchen Falle ist mit Stehenbleiben, Weitersuchen und Nachdenken nichts mehr zu gewinnen. Hier hilft allein der Aufbruch. Nur er macht aus weißen Flecken auf der Landkarte Stück für Stück bekannte Bereiche mit neuen, belastbareren Erfahrungen.

          Zum Aufbruch ins Unbekannte gehört also immer die Bereitschaft, dass wir Fehler machen, uns verlaufen, auf unbekannte Widerstände stoßen, im Kreis laufen und vielleicht sogar umkehren dürfen.

          Das ist Agilität….

          Eigentlich ganz einfach, oder?

          Leider aber huldigen viele Unternehmen an Stelle einer agilen Fehlerkultur noch immer einem Perfektions- und Planungsglauben. Jedes Budget muss auf ein konkretes Ergebnis abzielen. Kein CFO will hinter einem 6-stelligen Betrag lesen: „…für die Expedition und den Aufbruch ins Unbekannte ohne vorher genau bekanntes Resultat“. 

          Bis heute fehlt uns eine neue Bemessungsform von „Erfolgsmenge pro Euro“. Eine, die nicht mehr VOR der Zahl eine detaillierte Beschreibung des exakten Ziels erfordert, sondern eine für das Investment sauber messbare und sicher zu erwartende „Menge an wünschenswertem Erfolg“ pro Euro definiert. 

          Das Ergebnis von Agilität ist eben nicht die tausendprozentige Erfüllung einer vor Jahren theoretisch erträumten meterdicken Spezifikation, sondern ein konkret mit dem Produkt zufriedener Kunde, ein jetzt erfolgreicher Business Case. Was genau dieser Business Case ist, erfahren wir durch Herantasten im Markt, es ist unmöglich, ihn auf einen 10-Jahres-Horizont vorauszuplanen. 

          Anerkennen, dass wir nicht alles wissen, und trotzdem mutig und besonnen losgehen:

          Das ist Agilität….

          Eigentlich ganz einfach, oder? 

          Leider aber bemessen sich Führung und Erfolg noch immer häufig am „besten Plan“, am geringsten Umweg: Wer sich beim Experimentieren verlaufen hat und umkehren muss, ist ein Verlierer. Das führt häufig zu einem Führungsbild, in dem Leader lieber das sich zwischenzeitlich als falsch erwiesene Ziel leidenschaftlich weiterverfolgen und realisieren, als einen „Fehler“ einzugestehen. Als Chef müssen sie es schließlich wissen, wenn nicht, haben sie per Definitionem versagt.

          Dieses Führungs-Ego hat keinen Platz mehr in der agilen Gegenwart selbstorganisierter Teams. Führung bekommt hier eine völlig neue Bedeutung.

          Das ist Agilität….

          Eigentlich ganz einfach, oder?

          Leider aber gibt es ein Ungleichgewicht zwischen dem „operativen“ Verständnis, der zugehörigen Menge an Schulungsangeboten und Methoden auf der einen Seite und einem Satz an Mustern für ein agiles Führungsbild, das im Unternehmen ein „Biotop“ schafft, in dem operative Agilität überhaupt erst gedeihen kann. Auch gerät agiles Leadership häufig unter die Räder der romantischen Interpretation von Agilität als vom Unternehmen finanziertes Spielfeld für Unvorhersagbarkeit und Undurchdachtes. Dass in einer agilen Organisation jede/r machen darf, was er/sie will, ist ein altes Vorurteil, das leider eben nicht jeglicher Grundlage entbehrt.

          Gerade Agilität braucht nämlich Regeln. Nicht in Form von Prozessen und Vorschriften, aber in Form eines kollektiven Systems für den Umgang mit der Balance von Freiheit und Richtung. Wenn wir uns irren und unsicher sind, ändert sich das nicht allein durch den Einsatz agiler Methoden. 

          Die Freiheit, sich frei in einem unbekannten Gelände zu bewegen, wird schnell zum „im Kreis laufen“, wenn die Erfahrungen der einzelnen Expeditionen nicht auf eine Richtung, auf die Unterscheidung zwischen effizienten und ineffizienten Handlungspfaden hinauslaufen. Agilität ist nur dann ein Raum für das „immer wieder irren dürfen“, wenn dadurch Nutzen entsteht.

          Agilität erzeugt immer nur dann einen Mehrwert, wenn sie eine Richtung hat. In jeder Iteration von Information, Lösungsvariante, Entscheid und Handlung ist der letzte Schritt der wichtigste, das „Lernen“.

          Das ist Agilität….

          Eigentlich ganz einfach, oder?

          Die Kultur des „Debriefings“, also der wirklich kritischen, zur Not recht unkomfortablen Auseinandersetzung mit dem „Getanen“ bleibt bis heute ein Ausnahmefall. Es reicht nicht, sich im „Retro“ auszusprechen. Es muss einen Konsens geben, gnadenlos und konsequent die wiederholt gemachten Fehler benennen und ausmerzen zu dürfen.

          In vielen „agilen“ Teams kann man beobachten, wie dieser Teil der Agilität zwar plakativ ausgelebt und mit agilen Methoden stringent umgesetzt wird, wie zugleich aber die alten, nicht agilen Denkmuster erhalten bleiben. Agil, eigentlich erfunden mit dem Ziel einer andauernden und stringenten Verbesserung in kleinen Schritten wird selbst zum Stereotyp. An den Verhaltens- oder Ergebnismustern ändert sich nichts.

          Gegen solche Verhaltensmuster in der Führung hilft kein KanBan-Board, kein „Agile Coach“, kein Methodenmuster und keine Retro. Diese Voraussetzung lässt sich weder outsourcen, noch einkaufen. Sie erfordert die Arbeit an der Folklore des Führungsbilds und beginnt ganz oben.

          Denn in Wirklichkeit ist Agilität eben keine Methode, sondern eine Haltung.

          Wie wir Ihnen helfen, mit der Verhaltensfolklore fertig zu werden, Agilität als integrales Konzept aller Aspekte von Leadership zu betrachten und agile Vorhaben konkret zu führen, lesen sie HIER

          Unsere Whiteorblack Videoserie „Agilität“: 

          Was das heißt, warum es schwierig ist und welche Erfahrungen wir in 20 Jahren damit gemacht haben: Darüber spreche ich in einer kleinen Serie von Videos mit meinem langjährigen Kollegen und Freund Martin Ostrowski, in einer Person IT-Unternehmer, Agile Practitioner der ersten Stunde und ein Träger langjähriger praktischer Erfahrung zwischen Architektur, Handwerk, Führung und Philosophie rund um Agilität. 

          LINK zum ersten Teil der Videoserie


          Haltung statt Methode - Teil 1

          Haltung statt Methode - wie Agilität wirksam wird: Teil 1

          Zwei „alte Hasen“ – 20 Jahre Erfahrung und ein Thema – wie macht man Agilität wirklich wirksam ?

          Martin Ostrowski und Peter Bienert haben früh begonnen, das Thema Agilität nicht nur als Disziplin der Software-Entwicklung, sondern als Konzept für Führung zu entdecken. Das war Ende der 90er Jahre. Damals waren viele der heute kompetentesten und leidenschaftlichsten Verfechter von Agilität noch im Vorschulalter.

          In einer kleinen Reihe von Videos zeigen wir Ausschnitte aus einem mehr als 2 -stündigen Gespräch über 20 Jahre tatsächliches Arbeiten mit Agilität. In Projekten mit 20 Mitarbeitern und solchen mit 2000 Beteiligten. In Start- Ups, in Unternehmen des Mittelstands und in Großkonzernen. Als Gründer, als Ratgeber, als Führungskraft und Vorstand.

          Teil 1 jetzt online:

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